Die LÜNALE 2025 Wirtschaftspreise setzen auf Klimaschutz
Rund 12 Prozent mehr Gäste – und trotzdem eine Verringerung der Emissionen um 45 Prozent: Die Kooperation für die LÜNALE Wirtschaftspreise 2025 zwischen Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg und Klimabonus Lüneburg ist bereits ein gutes Jahr nach ihrem Beginn äußerst erfolgreich. „Wir freuen uns, dass durch unsere Beratung der Festakt der LÜNALE dieses Jahr wesentlich weniger Emissionen verursacht hat als 2024. Das kommt nicht nur dem Klima zugute, und damit uns allen, sondern auch der Wirtschaftsförderungs-GmbH als Veranstalter. Sie spart dadurch bares Geld“, sagt Maria Karnagel, Projektkoordinatorin des Klimabonus. Insgesamt eingespart wurden an dem Abend 4349 Kilogramm CO₂. Das ist so viel, wie 348 Bäume über ihre Lebensdauer von ca. 80 Jahren binden können.
Vom Ausgleich zur Verringerung – eine Erfolgsgeschichte
Im vergangenen Jahr hatte die Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg bereits die bei der Veranstaltung entstandenen Emissionen über einen regionalen Beitrag in den Klimabonus-Fonds ausgeglichen und damit lokale Klimaschutzprojekte gefördert. Dabei war sie vom Team des Klimabonus Lüneburg umfassend beraten worden. Im Nachgang unterstützte das Team die Wirtschaftsförderung bei der Entwicklung eines Konzepts, wie die LÜNALE 2025 noch klimafreundlicher gestaltet werden kann. „Hier spielte vor allem die Wahl der Location eine Rolle: Die Betreiber des Zentralgebäudes der Universität Lüneburg setzen auf nachhaltige Energieversorgung“, erläutert Karnagel. Zudem hatten die Gäste durch die Wahl des Festsaals kürzere Anfahrtswege. Und es wurden ihnen regionale Köstlichkeiten serviert. Zur Veranstaltung am 14. November 2025 gekommen waren knapp 450 Gäste, im vergangenen Jahr waren es etwas unter 400.
Regionales Catering, kürzere Wege
Der Klimabonus Lüneburg ist die regionale Klimawährung und zugleich Klimafonds für Lüneburg und den Landkreis. Er fördert Projekte, die vor Ort zum Klimaschutz beitragen und gleichzeitig durch die Regionalwährung Klimabonus die lokale Wirtschaft stärken.
Von der Berechnung des CO₂-Fußabdrucks über Empfehlungen zu Standortwahl, Anreise der Gäste und Catering bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen hat das Team des Klimabonus mit seinem Expert*innenwissen zu Klimaschutz und Wirtschaft die Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg umfassend beraten. „So konnte beispielsweise der Energiebedarf für die Veranstaltung nahezu klimaneutral gedeckt werden“, sagt Maria Karnagel.
Regionaler Klimabeitrag statt klassischer Kompensation
Die restlichen Emissionen des Abends wurden erneut über einen regionalen Klimabeitrag in den Klimabonus-Fonds ausgeglichen. Die Wirtschaftsförderungs-GmbH unterstützt damit den Klimabonusfonds Lüneburg, aus dem Projekte finanziert werden, die vor Ort Klimaschutz fördern. Dazu zählen Belohnungsaktionen für klimafreundliche Mobilität, Energieeinsparungen und die Nutzung erneuerbarer Energien in Lüneburg und Umgebung. Durch den Fonds werden u.a. zehn neue Balkonkraftwerke in Stadt und Landkreis Lüneburg ermöglicht. Diese sparen langfristig nicht nur rund 110 Tonnen CO2 ein, sondern leisten über die Regionalgeld-Förderung (dem Klimabonus) auch einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft.
Ein Abend mit Signalwirkung
Die Entwicklung von 2024 zu 2025 zeigt, wie Unternehmen und Organisationen Schritt für Schritt ihre Veranstaltungen nachhaltiger organisieren können – durch klimarelevante Bilanzierung, gezielte Maßnahmen und regionale Verantwortung mit langfristigen Partnerschaften, die grundlegende Strategien für weniger CO2 ermöglichen.
„Die Wirtschaftsförderungs-GmbH macht mit der LÜNALE vor, wie Klimaschutz und Wirtschaft in der Region Hand in Hand gehen können. So war der Abend nicht nur mit den unternehmerischen Erfolgsgeschichten, sondern auch hinsichtlich Klimaschutz inspirierend für die lokale Wirtschaft“, resümiert Maria Karnagel.