Skip to main content

CO2-Spartipps

Die 10 wirkungsvollsten Klimatipps

(Quelle: Klimasparbuch, oekom-Verlag)

  • Wechseln zum Ökostromanbieter
  • Konsumverhalten überdenken: Nur Dinge kaufen, die man wirklich braucht. Beim Einkaufen auf Energieverbrauch und Langlebigkeit der Produkte achten.
  • Das Auto häufiger stehen lassen und mit Fahrrad, Bus oder Bahn fahren. Mit anderen das Auto teilen und spritsparend fahren. So oft es geht, auf Flugreisen verzichten.
  • Klimafreundlich ernähren; tierische Nahrungsmittel reduzieren, möglichst Bio-Produkte kaufen, am besten aus der Region. Auf unnötige Verpackung achten, Angebot in Unverpacktläden nutzen
  • Heizenergie sparen; auf dichte Fenster achten, Raumtemperatur absenken
  • Bei Besitz eines Hauses oder einer Eigentumswohnung: Undichte Fenster ersetzen und Heizung oder Heizungspumpe tauschen
  • Beim Neukauf eines Autos (wenn Carsharing nicht möglich) auf einen mögichst geringen CO2-Ausstoß achten.
  • Investieren in ökologische Projekte. Geldanlagen in Klimaschutzprojekten
  • Anschaffung stromsparender Geräte (Energieeffizienz AAA+) Abschalten von Standby-Geräten (Steckerleiste mit Schalter)
  • Ausgleich (Kompensation) des persönlichen CO2-Ausstoßes über ein Klimaschutzprojekt, am besten in der Region (KLIMABONUS-Projekt)

Mobilität

Auf Kurzstrecken – unterwegs in der Stadt

Im Stadtverkehr ist das Fahrrad das umweltfreundlichste Verkehrsmittel. In vielen Deutschen Städten liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit im Berufsverkehr mit dem Auto unter 30 km/h. Diese Geschwindigkeiten können auch mit dem Fahrrad und dem öffentlichen Nahverkehr erreicht werden! Eine Stadt gewinnt durch weniger Autos erheblich an Lebensqualität für die Menschen: Städte mit wenig Autoverkehr sind klimafreundlichere und gesündere Städte. Nebenbei macht Fahrradfahren Spaß, sorgt für gesunde Bewegung und ermöglicht es schon den Kindern, selbständig mobil zu sein. Mit dem Fahrrad kann man ganz neue Seiten seiner Stadt entdecken und die Landschaft genießen.

Autofahren kostet Geld, Fahrradfahren bringt Gewinn

Eine Kosten-Nutzen Analyse, die alle externen Faktoren mit eingerechnet hat kommt zu dem Schluss, dass jeder mit dem Auto gefahrene Kilometer 0,11 Euro für die Gesellschaft kostet. Jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt wird, bringt einen Gewinn von 0,18 Euro bzw. 0,37 Euro. *

* Quelle: www.nrvp.de/20460

Nationale Mobilität – unterwegs im eigenen Land

Längere Strecken können klimafreundlich mit dem Zug zurückgelegt werden. Auf vielen längeren Strecken kommt man mit der Bahn genauso schnell und bequem wie mit dem Auto an und erspart sich noch den Ärger über Staus und Parkplatzsuche. Innerhalb Europas ist der Zug oft schneller als das Auto. Im Unterschied zum Auto kann ein Zug auch auf langen Strecken komplett mit regenerativer Energie betrieben werden. Hingegen ist der Einsatz regenerativer Energien für den Flugverkehr auf absehbare Zeit nicht möglich.

Inlandsflüge

Aber nicht nur auf langen Flügen rund um den Globus wird extrem viel CO2 ausgestoßen: Es gibt 23 Mio. Inlandsflüge in Deutschland pro Jahr. Jeder vierte Deutsche fliegt einmal pro Jahr im eigenen Land, obwohl das Flugzeug auf inländischen Strecken gegenüber der Bahn oft einen geringen Zeitvorteil bietet. Der Weg vom und zum Flughafen gleicht den vermeintlichen Zeitvorteil oft wieder aus.

Internationale Mobilität – unterwegs zu anderen Ländern und Kontinenten

Die CO2-Belastungen durch den Flugverkehr sind weltweit sehr ungleich verteilt: Im Bereich Flugverkehr fallen über 50 % der Emissionen bei nur zwölf Prozent der Weltbevölkerung (in Europa, den USA, Japan, Kanada und den vereinigten Arabischen Emiraten) an. Im Gegensatz dazu können Schiffe mit regenerativen Energien betrieben werden. Zum Beispiel mit Segelschiffen aber auch durch Antrieb mit Holz(-pellets) ist es möglich emissionsfrei von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. Segelschiffe haben schon vor vielen Jahrhunderten Menschen aus allen Teile der Welt genutzt. Längere Reisezeiten bewirken, dass die Notwendigkeit jeder Reise und das genaue Ziel vorher einmal mehr überlegt wird.