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Fakten und Zahlen

Seit Anfang der 90er Jahre ist der weltweite Treibhausgasausstoß um 60% gestiegen. In Deutschland stagniert der Ausstoß seit 2009 auf hohem Niveau. Insbesondere Zuwächse im Konsum‐ und Mobilitätssektor neutralisieren alle Fortschritte bei erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen.

Wie stark die Bereiche Konsum, Mobilität aber auch Ernährung an der Produktion von Treibhausgasen beteiligt sind, zeigen aktuelle Daten sowie eine Graphik des Umweltbundesamtes:

Da fast dreiviertel der Emissionen in diesen drei Bereichen anfallen, besteht hier besonders hoher Handlungsbedarf.

Ohne Änderung besonders des Konsumverhaltens, aber auch der Mobilitäts‐ und der Ernährungsgewohnheiten können die von der Bundesregierung gesteckten Reduktionsziele nicht erreicht werden.

Die Motivation zum Klimaschutz ist trotz Einzelerfolge in Teilbereichen im Alltaghandeln bisher bei einem Großteil der Bevölkerung und bei Unternehmen insgesamt noch zu gering und bedarf weiterer Bewusstwerdungs‐ und Motivationsprozesse. Dazu können durch äußere Anreize Impulse gegeben werden. Darauf zielt das Klimabonussystem.

Ein Belohnungssystem für klimafreundliches Verhalten mit einem regionalen CO2–Kompensationsfonds zur Unterstützung von Klimaprojekten/ ‐initiativen zu kombinieren, dürfte einzigartig sein. Ausgangspunkt hierzu waren zwei preisgekrönte Ideen beim Wettbewerb „Bürgerprojekte für den Klimaschutz“ des Landkreises Marburg‐Biedenkopf und der Stadt Marburg.

2015 erhielten regionale Akteure – inzwischen Mitglieder des in Gründung befindlichen regionalen Klimabonus e. V. – den 1. Preis für die Gutschein‐Idee „Klimaschutzbonus“. 2016 war der Antragsteller Region Burgwald‐Ederbergland e. V. beim selben Wettbewerb Preisträger mit dem Ansatz „Regionaler Klimaschutzfonds“ zur freiwilligen Kompensation und Förderung regionaler Projekte.